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Mentaltraining im Sport

Warum ist mentales Training so wichtig?

Die Antwort auf diese Frage ist, wenn man sich ein paar Dinge bewusst macht, einfach zu beantworten. Jeder Mensch hat in bestimmten Situationen mentale Blockaden, die seine Realität im außen erschaffen. Es gilt, diese Blockaden zu lösen und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren. Wenigen Menschen ist bewusst, dass sich der mentale Muskel ebenso trainieren lässt wie der physische Muskel.

Um zu verstehen, warum Dinge im Leben so sind, wie sie sind, erläutere ich dir vorweg das Universelle Gesetz der Umwandlung. Dieses wird dir verdeutlichen, wie und warum du aus deinen Gedanken deine Realität erschaffst.

Ein Gedanke ist eine Spannung zwischen Neuronen im Gehirn, welche sich entladen will. Um sich entladen zu können, gibt es nur einen Weg. Dieser führt über die Emotion, welche aus dem Gefühl entspringt. Jeder Gedanke, den wir denken, entlädt sich auf diese Art und Weise. Mit der entstandenen Emotion triffst du im nächsten Schritt eine Entscheidung. Die Entscheidung, ob du etwas tust oder lässt. Daraus resultiert wiederum eine entsprechende Handlung, mit der du am Ende deine Realität, dein Ergebnis erschaffst.

Immer gleiche Abfolge vom Gedanken bis zum Ergebnis:

Gedanke → Emotion → Entscheidung → Tun oder Lassen → Handlung → Realität/Ergebnis
Merke: Wenn du dich Scheiße fühlst, hast du vorher Scheiße gedacht. Bist du hingegen voller Freude, hast du vorher positiv gedacht.
Wertvolle Ressource!

Obwohl mit mentalem Training eine enorme Leistungssteigerung erzielt werden kann, wird in den meisten Fällen nur ca. 5- 10 % der Trainingszeit dafür investiert. Wie wertvoll dieses Training ist, zeigt, dass ein enorm hoher Anteil des Leistungsniveaus eines Sportlers durch mentale Fitness entsteht.

Beispiele:

– Im Radsport, hat der Fahrer, über einen langen Zeitraum, hohe körperliche und psychische Belastung zu bewältigen.

– Beim Golfspielen, bleibt dem Sportler viel Zeit zum Nachdenken, da die meiste Zeit seiner Runde mit gehen verbracht wird und nur ein geringer Teil mit dem eigentlichen Spiel.

Beide Sportarten sind gute Beispiele, wie unterschiedlich mentale Herausforderungen sein können und wie wichtig es ist, diese zu trainieren.

Du kennst vielleicht Sätze wie:
„Ich werde bestimmt wieder versagen, wenn es darauf ankommt.“
„Hoffentlich mache ich nicht wieder dieselben Fehler.“
„Wenn ich jetzt patze, nörgeln wieder alle.“

Diese Gedanken, diese Sätze, werden für deine Realität sorgen. Gefühle wie Angst, Scham oder Zweifel, entstehen.

Du hast bestimmt auch von dem Phänomen des sogenannten Trainingsweltmeisters gehört. Der Trainingsweltmeister erzielt hervorragende Trainingsergebnisse und kann im Wettkampf seine volle Leistung nicht abrufen, weil er mental untrainiert ist.
Die Macht der Gedanken entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Untersuchungen haben ergeben, wenn Menschen etwas beobachten oder tun, aktiviert das bestimmte Areale im Gehirn. Spannend ist, dass die gleichen Areale bei Versuchspersonen, welche sich das Beobachten und tun lediglich vorgestellt haben, ebenso aktiviert wurden.

Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob eine Handlung real erlebt oder nur gedanklich durchlebt wurde. Beides hinterlässt die gleichen neuronalen Spuren. Ebenso hinterlässt das bildhafte Vorstellen, welches immer wieder in gleicher Art und Weise in unserem Gehirn abläuft, neuronale Verknüpfungen, die sich festigen. Durch permanente Wiederholung wird Routine erzeugt, die in der Folge jederzeit abrufbar ist. Eine korrekte und immer gleichbleibende Vorstellung im mentalen Training ist enorm wichtig.

Es gibt einige Punkte, welche beachtet werden müssen, damit die Techniken nicht falsch erlernt und manifestiert werden.

Eine von vielen Techniken mentale Stärke zu erlangen, um gezielt Leistung abrufen zu können, ist die Selbstgesprächsregulation. Diese hilft dir in schwierigen Situationen positiv zu bleiben, den Kurs zu halten und Kräfte zu mobilisieren.

Gemeinsam zum Erfolg!

Ich helfe dir mit meiner Arbeit, deine mentale Fitness zu erlangen und erfolgreicher in deinem Sport zu werden als du es dir bisher vielleicht vorstellen kannst.