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Mentaltraining im Sport

Warum ist mentales Training so wichtig?

Die Antwort auf diese Frage ist, wenn man sich ein paar Dinge bewusst macht, einfach zu beantworten. Jeder Mensch hat in bestimmten Situationen mentale Blockaden, die seine Realität im außen erschaffen. Es gilt, diese Blockaden zu lösen und die kognitiven Fähigkeiten zu trainieren. Wenigen Menschen ist bewusst, dass der mentale Muskel sich ebenso trainieren lässt wie der physische Muskel.

Um zu verstehen, warum Dinge im Leben so sind, wie sie sind, erläutere ich dir vorweg das Universelle Gesetz der Umwandlung. Dieses wird dir verdeutlichen, wie und warum du, aus deinen Gedanken, deine Realität erschaffst.

Ein Gedanke ist eine Spannung zwischen Neuronen im Gehirn, welche sich entladen will. Um sich entladen zu können, gibt es nur einen Weg und das ist die Emotion, die aus dem Gefühl entspringt.

Wenn du dich Scheiße fühlst, hast du vorher Scheiße gedacht. Bist du hingegen voller Freude, hast du vorher positiv gedacht.

Jeder Gedanke, den wir denken, entlädt sich auf diese Art und Weise. Mit der entstandenen Emotion triffst du im nächsten Schritt eine Entscheidung. Die Entscheidung, ob du etwas tust oder lässt. Daraus resultiert wiederum eine entsprechende Handlung, mit der du am Ende deine Realität, dein Ergebnis erschaffst.

Immer gleiche Abfolge vom Gedanken bis zum Ergebnis:

Gedanke → Emotion → Entscheidung → Tun oder Lassen → Handlung → Realität/Ergebnis
Wertvolle Ressource!

Obwohl mit mentalem Training eine enorme Leistungssteigerung erzielt werden kann, wird in den meisten Fällen nur ca. 5- 10 % der Trainingszeit dafür investiert. Wie wertvoll dieses Training ist, zeigt, dass 50 % des Leistungsniveaus eines Sportlers durch mentale Fitness entsteht. In manchen Sportarten, wie etwa Golf, liegt diese Zahl noch deutlich höher. Hier werden ca. 97 % der Runde mit gehen verbracht und nur ca. 3 % mit dem eigentlichen Spiel.

Du kennst vielleicht Sätze wie:
„Ich werde bestimmt wieder versagen, wenn es darauf ankommt.“
„Hoffentlich mache ich nicht wieder dieselben Fehler.“
„Wenn ich jetzt patze, nörgeln wieder alle.“

Diese Gedanken, diese Sätze, werden für deine Realität sorgen. Gefühle wie Angst, Scham oder Zweifel, entstehen und sind der Anfang vom Ende.

Du hast bestimmt auch von dem Phänomen des sogenannten Trainingsweltmeister gehört. Der Trainingsweltmeister erzielt hervorragende Trainingsergebnisse und kann im Wettkampf seine volle Leistung nicht abrufen, weil er mental untrainiert ist.
Die Macht der Gedanken entscheidet über Sieg oder Niederlage.

Untersuchungen haben ergeben, wenn Menschen etwas beobachten oder tun, aktiviert das bestimmte Areale im Gehirn. Spannend ist, dass die gleichen Areale bei Versuchspersonen, die sich das Beobachten und tun lediglich vorgestellt haben, ebenso aktiviert wurden.

Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob eine Handlung real erlebt oder nur gedanklich durchlebt wurde. Beides hinterlässt die gleichen neuronalen Spuren. Ebenso hinterlässt das bildhafte Vorstellen, welches immer wieder in gleicher Art und Weise in unserem Gehirn abläuft, neuronale Verknüpfungen, die sich festigen. Durch permanente Wiederholung wird Routine erzeugt, die in der Folge jederzeit abrufbar ist. Eine korrekte und immer gleichbleibende Vorstellung im mentalen Training ist enorm wichtig.

Es gibt allerdings Punkte, welche beachtet werden müssen, damit die Techniken nicht falsch erlernt und manifestiert werden. Motivation und Bestärkung erzeugen nur richtig gewählte Bilder, andernfalls können neue Blockaden entstehen.

Eine von vielen Techniken mentale Stärke zu erlangen, um gezielt Leistung abrufen zu können, sind Selbstgespräche. Sätze wie, „Ich bin besser vorbereitet als mein Gegner“ oder „Ich schaffe es, ich halte durch“. Diese und andere Sätze helfen dir in schwierigen Situationen positiv zu bleiben, den Kurs zu halten und Kräfte zu mobilisieren.

Gemeinsam zum Erfolg!

Ich helfe dir mit meiner Arbeit, deine mentale Fitness zu erlangen und erfolgreicher in deinem Sport zu werden als du es dir bisher vielleicht vorstellen kannst.